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Geek Kitchen | Das Halloween-Kochbuch – schaurig-schöne Halloween-Rezepte

Rezensionsexemplar // This is Halloween, this is Halloween – alles Jahre wieder kommt der Herbst zurück und damit die Zeit der bunten Blätter, Kürbisse und der Traditionen rund um Erntedank, Samhain, Halloween und Allerheiligen. Für den buchigen Input sorgt dieses Mal der Buchclub mit dem Buchclub-Spooktober und 31 Buchtipps auf Instagram. Gruselige Geschenke könnt ihr beim All Hallow’s Read von Tanja Karmann gewinnen (dazu mehr am Ende des Beitrags). Aber lesen macht auch hungrig – und genau deshalb wird es heute kulinarisch!

Klassische Herbst-Rezepte gibt es viele, wer aber nach einfachen, schnellen und gleichzeitig sehr extravagant-gruseligen Halloween-Speisen sucht, die auch noch spektakulär aussehen, hat bei Koch- und Backbüchern nicht die allergrößte Auswahl. Umso passender kommt da das Halloween-Kochbuch von Vincent Amiel aus dem Zauberfeder-Verlag daher. Ich habe mich durch die 40 schaurig-schönen Rezepte auf 88 Seiten getestet und war überrascht, wie einfach man in wenigen Minuten und mit simplen Zutaten eine ganze Reihe an spooky Fingerfood zusammenstellen kann. Aber seht selbst!

Aufbau des Buches

Der Aufbau des Buches ist absolut anfängergerecht: zum Einstieg wird erklärt, was man für die Zubereitung der Rezepte braucht, es gibt einige Grundrezepte und grundlegende Tipps für die Halloween-Küche. Danach sind die Kapitel in Aperitifs, Vorspeisen und Hauptgericht, Kuchen, Kekse & Co. sowie Süßes und Dessert unterteilt. Am Ende gibt es außerdem noch einige Seiten mit Tipps & Tricks zu selbstgemachtem Brot, Fondant, Vanillesahne und Saucen. 

Jedes Rezept hat ein passendes Farbfoto, was ich gerade bei Gerichten, die optisch etwas hermachen müssen, besonders wichtig finde. Meistens entscheide ich nämlich bei solchen Rezepten nicht (nur) nach Geschmack, sondern auch nach Optik. Da sind gute Bilder für die Vorstellung unerlässlich. Direkt unter dem Namen des Gerichts steht außerdem wie lange die Vorbereitung, die Koch- oder Backzeit und die Ruhezeit ist. Plant man mit diesen Angaben geschickt, kann man viele verschiedene kleine Speisen parallel zubereiten und Ruhe- oder Backzeiten perfekt für kleine Mini-Rezepte „zwischendurch“ nutzen. 

Die Rezept-Texte sind allesamt gut verständlich geschrieben und auf das Wesentliche beschränkt, die Zutaten sind in jedem Laden erhältlich und zum Teil auch „saisonlos“. Wer also ein Gruselmenü für seine Geburtstagsparty im Februar plant (z.B. für eine Addams-Family-Themenparty), bekommt auch dann trotz der „Halloween-Off-Season“ alle Zutaten beisammen. 

Ein schnelles Halloween-Menü

Für mein schnelles Halloween-Menü mit Fingerfood (im wahrsten Sinne des Wortes, iiih!) habe ich mich an Mini-Spinnenpizza (S. 15), Blätterteig-Mumien (S. 41) und Finger-Hotdogs (S. 33) probiert. Außerdem habe ich mir einen „blutigen“ Gemüsedrink mit Oliven“augen“ am Spieß gegönnt. 

Alles in allem dauert die Zubereitung der drei Bestandteile nicht mal 45 Minuten, wenn man also alles zuhause hat, könnte man das Menü sogar spontan auf den Tisch zaubern. Da bei der Mini-Spinnenpizza die schwarzen Oliven für die „Beine“ geachtelt werden müssen, dauert diese Feinarbeit fast am längsten. Bei den Blätterteig-Taschen habe ich das Gemüse durch Würstchen ersetzt, weil die wegen der Finger-Hotdogs sowieso auf der Liste standen. Das Rezept funktioniert aber genauso gut mit Möhren, Sellerie und Porree oder aber mit vegetarischen/veganen Wurstalternativen! Das Einwickeln der „Mumien“ geht nach ein bis zwei Übungswicklern schnell von der Hand und man kann sie mit den Mini-Pizzen zusammen in den Ofen stecken. 

Die Hot-Dog-Finger habe ich in der Zeit, in der sich der Rest im Ofen befand, zubereitet (hier ist die besagte Planung eben wichtig). Sie sehen mit dem Zwiebel“fingernagel“ so realistisch aus, dass es schon fast ein bisschen eklig ist, sie zu essen. Aber es schmeckt trotzdem!

Als alles zusammen auf dem Tisch stand, sah es nach deutlich mehr Arbeit aus, als ich mir damit eigentlich gemacht hatte. Perfekt also, wenn man als Gastgeber mit einem imposanten Büffet punkten will und keine Lust hat, dafür ewig in der Küche zu stehen. Geschmeckt hat es übrigens sehr gut. 

Gewinnspiel: Das Halloween-Kochbuch beim All Hallow’s Read

Wer meinen Artikel zum Jugendhorror-Buch „Der Monstrumologe“ (hier entlang!) schon gelesen hat, weiß, dass auch in diesem Jahr wieder die Aktion „All Hallow’s Read – Verschenk ein Buch zu Halloween“ stattfindet. Im Rahmen dieser Blogtour und der sonstigen Angebote rund um die Aktion, werden fette Buchpakete mit insgesamt 46 Büchern verlost. Das Halloween-Kochbuch könnt ihr dabei übrigens auch gewinnen. Was ihr dafür tun müsst und wie ihr teilnehmt, könnt ihr bei der Organisatorin nachlesen: https://tanja-karmann.de/allhallowsreadgermany-die-gewinne/ 

Weitere Halloween-Blogartikel aus dem Buchclub:

Artikel Nr. 1: Das Halloween-Kochbuch bei geeksantiques.de (11.10.2020)

Artikel Nr. 2 bei Chapters `till infinity (18.10.2020)

Artikel Nr. 3 bei Der Buecherplanet (25.10.2020)

Artikel Nr. 4 bei The Bookish Plant (31.10.2020)

31 Halloween-Buchtipps:

Buchclub-Spooktober auf Instagram: instagram.com/fantasticbooksandwheretoreadem

Die Tipps als Blogartikel:

Buchdaten:

Halloween-Kochbuch – Schaurig-schöne Rezepte für herzhafte und süße Gerichte (Vincent Amiel) 
88 Seiten, 21 x 20 cm, Hardcover
ISBN 978-3-96481-009-0, 19,90 Euro

Eine ausführliche Leseprobe inkl. einiger Rezepte gibt es übrigens hier: Leseprobe Halloween-Kochbuch (Homepage des Zauberfeder-Verlags)

Ich habe das Buch vom Verlag als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt bekommen. Vielen Dank dafür!

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