Tintenwelt | Dr. Wolfs Wunderkammer – ein kurioses Museum wie Onkel Earls Wundermuseum aus „The Hollow Places“
Liebe Buchlinge, Tintenwelt-Reisende, Fabeljäger, Märchensammler & Sagenforscher!
Im September 2025 lesen wir „The Hollow Places“ von T. Kingfisher im Buchclub. Wir begleiten Protagonistin Kara bei ihrer Entdeckungsreise in die rätselhafte Welt hinter den Dingen. Ausgangspunkt ist dabei das „Gotteslob-Museum für Naturwunder, Kuriositäten und Tierpräparate“, welches von Karas Onkel Earl, seines Zeichens New-Age-Hippie und Kryptozoologie-Fanatiker, geleitet wird. Kara beschließt nach einer Trennung zu ihrem Onkel zu ziehen und ihm bei der Arbeit im „Wundermuseum“, wie das Kuriositäten-Kabinett liebevoll genannt wird, zu assistieren.
Das Museum befindet sich im fiktiven Örtchen „Hog Chapel“ in North Carolina und ist von oben bis unten vollgestopft mit den skurrilsten Exponaten: von Schrumpfköpfen über auf Agakröten reitende Mäuse in Ritterrüstung bis hin zu einem präparierten Riesenotter ist alles dabei. Die neueste Errungenschaft des Wundermuseums ist ein geschnitztes Bildnis eines Leichenotters (gefunden im Donautal, um circa 1900 – eine Spende von Algernon “Woody” Morwood). Genau wie Kara habe ich mich sofort in das kuriose Museum verliebt und mir gewünscht, es einmal in echt besuchen zu können. Und oh Wunder! Das ist möglich. Denn in Deutschland gibt es einen Ort, der Onkel Earls „Wundermuseum“ ziemlich ähnlich ist: Dr. Wolfs Wunderkammer – das Museumskabinett für Geschichte(n), Kunst & Kurioses in Hannoversch Münden. Und genau dieses Museum schauen wir uns heute gemeinsam an, Dr. Wolf hat extra für den Buchclub in seinen Archiven nach Informationen zu Ottern gesucht – kommt mit!
Den vollständigen Artikel mit vielen Fotos aus dem Museum (und einem Special-Foto, das Dr. Wolf extra für den Buchclub gemacht hat!) findet ihr aus Platzgründen auf dem Blog:
Vielen Dank an das Team von Dr. Wolfs Wunderkammer, das mir für diesen Artikel professionelle Aufnahmen aus dem Museum zur Verfügung gestellt und sogar extra für den Buchclub ein Bild mit einer historischen Otter-Darstellung gemacht hat!
Vielen Dank auch an alle Patreon-Mitglieder in den Stufen Buchlinge, Tintenwelt-Reisende, Fabeljäger, Märchensammler und Sagenforscher – mit eurer Unterstützung kann ich lange Artikel wie diesen umsetzen und Zeit in die Recherche stecken!
Mit phantastischen Grüßen,
Prof. Lilli de Libris



