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Bücher | Neu im Regal – Wer seine Bücher liebt, der schiebt…

Wie heißt es noch gleich? Wer sein Fahrrad…ehm…seine Bücher liebt, der schiebt… andere Bücher im Regal in die zweite Reihe, damit die neuen Bücher davor noch einen Platz finden. So oder so ähnlich läuft es jedes Mal ab, wenn die Neuerwerbungen einsortiert werden müssen. In diesem Monat waren es ganze neun Bücher, die ihren Weg in meine Hände gefunden haben. Und immerhin habe ich im Februar auch sechs Titel gelesen (dazu bald mehr!). Das Ganze gleicht sich also aus. Quasi.

It’s okay to read Young Adult even if you’re not a „Young“ Adult
In der Regel bewege ich mich eher im High-Fantasy-Bereich und lese Titel, in denen es zu Anfang meist ein aufwändiges World-Building gibt. In den letzten Wochen habe ich aber die Young-Adult-Schiene für mich (wieder-)entdeckt. Auf Empfehlung einer Freundin habe ich mir die folgenden beiden Bücher gekauft und bin gespannt, ob mich das Genre noch überzeugen kann.

Mechthild Gläser: Die Buchspringer
gebundene Ausgabe erschienen im Loewe Verlag

Klappentext:
„Während des Sommerurlaubs auf einer vergessenen Shetlandinsel erfährt Amy, dass sie als Mitglied der Familie Lennox of Stormsay über die Fähigkeit verfügt, in Bücher zu reisen und dort Einfluss auf die Geschichten zu nehmen. Schnell findet Amy Freunde in der Buchwelt: Schir Khan, der Tiger aus dem Dschungelbuch, hat stets wertvolle Ratschläge für sie, während Goethes Werther zwar seinen Liebeskummer in tintenhaltigen Cocktails ertränkt, Amy aber auch ein treuer Freund ist, seit sie ihn vor den Annäherungsversuchen der Hexen aus Macbeth gerettet hat. Lediglich die Idee, Oliver Twist Kaugummi zu schenken, war nicht die beste … Doch bald merkt Amy, dass die Buchwelt nicht so friedlich ist, wie sie zunächst scheint. Erst verschwindet Geld aus den Schatzkammern von Ali Baba, dann verletzt sich Elizabeth Bennet auf dem Weg zum Ball mit Mr Darcy, sodass eine der bekanntesten Liebesgeschichten der Weltliteratur im Keim erstickt wird. Für Amy ist klar: Sie muss den Störenfried stellen! Doch erst, als sich die Zwischenfälle auch auf die Realität auswirken und schließlich sogar ein Todesopfer fordern, wird Amy klar, wie ernst die Bedrohung ist. Worauf hat es der geheimnisvolle Attentäter wirklich abgesehen? Die mit dem Seraph-Phantastikpreis ausgezeichnete Autorin Mechthild Gläser schafft in „Die Buchspringer“ spannende, fantasievolle Unterhaltung mit viel Atmosphäre, einem Hauch Romantik und witzigen Wiedererkennungseffekten. Ein fesselnder Schmöker mit viel Humor!“

Ortwin Ramadan: T.R.O.J.A.Komplott
gebundene Ausgabe erschienen bei Coppenrath

Klappentext:
„Du wirst beobachtet, jeden Tag, 24 Stunden live. Und deine Augen sind die Kamera!

Gesundheit ist Pflicht. Mit dieser Philosophie ist der 21-jährige Nico aufgewachsen. Wie alle anderen US-Bürger trägt auch er Nanobots in seinen Blutbahnen, die seinen Körper rund um die Uhr überwachen und sogar kleine Operationen vornehmen können.

Als Nico als frischgebackener FBI-Agent für das Geheimprojekt T.R.O.J.A. rekrutiert wird, erfährt er allerdings, dass die kleinen Helfer im Körper noch wesentlich mehr können.

Wenige Klicks genügen und die Nanobots docken sich an den Sehnerv an. Und schon erhalten die Ermittler Bilder, die direkt aus dem Kopf einer verdächtigen Zielperson kommen. Nico ist fasziniert. Das ist die Revolution im Kampf gegen Kriminalität und Terrorismus. Mit Feuereifer macht der junge Agent sich an seine erste Observation. Doch schon bald kommen ihm Zweifel. Warum ist die 20-jährige Beta überhaupt auf der Liste der Geheimdienste? Und wer steht eigentlich hinter T.R.O.J.A.? Als Nico das Projekt hinterfragt, wird er selbst zum Gejagten. Und vor den Spionen in seinem eigenen Körper scheint es kein Entrinnen zu geben…“ 

Eintauchen in die Tintenwelt
Nachdem ich im Januar Teil 1 der Tintenwelt-Trilogie von Cornelia Funke gekauft hatte, folgen jetzt Band 2 und 3, denn wer stellt sich schon nur einen Band einer Reihe ins Regal?

Cornelia Funke: Tintenblut
gebundene Ausgabe erschienen bei Dressler, mit Illustrationen der Autorin

Klappentext:
„Eigentlich könnte alles so friedlich sein. Doch der Zauber von „Tintenherz“ lässt Meggie nicht los. Und eines Tages ist es so weit: Gemeinsam mit Farid geht Meggie in die Tintenwelt, denn sie will den Weglosen Wald sehen, den Speckfürsten, den Schönen Cosimo, den Schwarzen Prinzen und seine Bären. Sie möchte die Feen treffen und natürlich Fenoglio, der sie später zurückschreiben soll. Vor allem aber will sie Staubfinger warnen, denn auch der grausame Basta ist nicht weit & Die Fortsetzung des internationalen Bestsellers „Tintenherz“ – eine Welt voll Zauber und Gefahren!“

Cornelia Funke: Tintentod
gebundene Ausgabe erschienen bei Dressler, mit Illustrationen der Autorin

Klappentext:
„Es sind erst wenige Wochen vergangen, seit die Weißen Frauen Staubfinger mit sich genommen haben. Meggie und ihre Eltern leben auf einem verlassenen Hof in den Hügeln östlich von Ombra. An diesem friedlichen Ort lässt sich fast vergessen, was auf der Nachtburg geschehen ist. Doch in der Dunkelheit, wenn Meggie am Fenster steht und auf Farid wartet, hört sie den Eichelhäher schreien. Dann verschwindet ihr Vater mit dem Schwarzen Prinzen und dem Starken Mann im Wald, denn es muss alles getan werden, damit die Schatten über Ombra weichen…“


 

Willkommen in der Scheibenwelt
Eigentlich gehören die Scheibenwelt-Romane von Terry Pratchett bereits zur klassischen Fantasy-Literatur, die jeder kennen und bestmöglich auch gelesen haben sollte. Da die Science-Fiction-Welt sich allerdings mittlerweile in 41 Romanen, 15 Theaterstücken und diversen anderen Printmedien manifestiert hat, lässt sich diese Bildungslücke leider nicht „mal eben“ schließen. Und dennoch: zwei Bücher zum Einstieg sind besser als nichts! Ich werde mich also hoffentlich bald in der 203.406.067 km² großen Welt auf dem Rücken von vier Elefanten und einer schwebenden Schildkröte umsehen können.

Terry Pratchett: Die Farben der Magie (Band 1 der Scheibenwelt)
Taschenbuch erschienen bei Piper

Terry Pratchett: Das Lied der Phantasie (Band 2 der Scheibenwelt)
Taschenbuch erschienen bei Piper

Klappentext:
„Mit „Die Farben der Magie“ und „Das Licht der Phantasie“ führte Terry Pratchett erstmals auf die flachste aller scheibenförmigen Welten – und erschuf nebenbei eine der erfolgreichsten Romanserien aller Zeiten: Millionenfach verkauft, begeistern die Abenteuer um den verrückten Zauberer Rincewind, Gevatter Tod, gefräßige Truhen und eine gigantische Schildkröte immer neue Leser.“

Die Lust kommt beim Lesen

In die Kategorie der Bücher, die ich gekauft bzw. mitgenommen habe, obwohl ich überhaupt keine Vorstellung vom Inhalt hatte, fallen die folgenden beiden Exemplare. Die „Klippenlandchroniken“ von Paul Stewart haben mich schlichtweg vom Buchcover her angesprochen und die 10 Titel umfassende Buchbox „Die Glasbücher der Traumfresser“ von Gordon Dahlquist sah so vielversprechend aus und hat zudem nur 1 Euro gekostet, dass ich nicht nein sagen konnte.

Paul Stewart: Klippenlandchroniken – Twig bei den Himmelspiraten

gebundene Ausgabe erschienen bei Fischer Sauerländer

Klappentext:
„Twig kann nicht fassen, was in der Unterstadt geflüstert wird: Sanktaphrax, die stolze Stadt auf dem fliegenden Felsen, kann sich jeden Moment losreißen! Doch wer hat den Mut, im Auge des Sturms nach der geheimnisvollen Substanz Sturmphrax zu segeln, die die Stadt retten könnte? Captain Wolkenwolf, Twigs berühmter Vater, wagt die riskante Fahrt und nimmt seinen Sohn mit.“




Gordon Dahlquist: Die Glasbücher der Traumfresser
Taschenbuchschuber erschienen bei Blanvalet, übersetzt von Bernd Kempen

Klappentext:
„Verpassen Sie keinesfalls den letzten Zug nach Harschmort Manor!
Eine sitzen gelassene junge Lady, ein professioneller Killer und der Leibarzt eines mecklenburgischen Prinzen ziehen in einer rasanten Tour de Force durch das viktorianische England. In einem bizarren Herrenhaus entdecken sie erotische und haarsträubende Geheimnisse und riskieren ihr Leben, ihre Ehre und ihre Tugend, um die Welt vor den Gefahren einer alchemistischen Maschine und einer teuflischen Verschwörung zu retten.

Gordon Dahlquist ist mit seinem Debüt ein veritabler viktorianischer Spannungsroman gelungen! Er begeistert durch seine unerschöpfliche Imaginationskraft, durch überragende Originalität und durch das Spiel mit bekannten Motiven aus der Literatur, wie dem englischen Schauerroman, »Sherlock Holmes« und »Alice im Wunderland«. Lustvoll zitiert er Autoren wie H.G. Wells oder Filme wie »Eyes Wide Shut« – und entzieht sich dabei selbst augenzwinkernd jeder Zuordnung.

Das mysteriöseste, schauerlichste, verrückteste und faszinierendste Buch-Ereignis des Jahres!“

Von Kai Meyer zu Schiller

Im Januar habe ich „Die Geisterseher“ von Kai Meyer beendet. In dem Erstlingswerk begibt sich der Leser gemeinsam mit Goethe und den Gebrüdern Grimm auf eine turbulente Reise und alles dreht sich um das letzte Manuskript des verstorbenen Friedrich Schiller. Bei diesem Manuskript handelt es sich (zumindest in der Fantasy-Version von Kai Meyer) um das Werk „Der Geisterseher“. Keine Frage also, dass die literarische Originalvorlage gelesen werden will.

Friedrich Schiller: Der Geisterseher

Taschenbuch erschienen bei Reclam

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lilli (at) geeksantiques.de
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