Buchblogger-Handbuch,  Tests & How To

How To | Wie man einen Blog mit WordPress hostet

Werbung // Sobald ihr ein Konzept für euren Blog entwickelt habt und wisst, wie er aufgebaut sein soll, geht es an die Umsetzung. Glücklicherweise ist das mittlerweile nicht mehr ganz so kompliziert wie vor einigen Jahren noch und ihr könnt auch ohne Programmier-Kenntnisse eine eigene Webseite erstellen, die professionell und ordentlich aussieht. Als ich vor knapp vier Jahren geeksantiques.de gegründet habe, wollte ich relativ schnell von einem „Blogspot-Blog“ zu einer eigenen Domain mit WordPress-Hosting wechseln. Aber was bedeutet das eigentlich? Und wie lässt sich das umsetzen? 

Domain, Hosting, WordPress & Co.

Falls ihr die Begriffe wie Domain, CMS, Hosting oder WordPress noch nie gehört haben solltet, hier eine kurze Erklärung:

  • Domain = die Domain ist grob gesagt eure „Adresse“ im Internet. Das kann beispielsweise euer Blogname + „de“ oder „com“ als Endung sein. Über eure Domain kann man euren Blog im Internet finden. Sie ist einzigartig und führt direkt zu eurer Webseite. 
  • Hosting = eine Webseite benötigt aber nicht nur eine Adresse, sondern auch Platz. Genau genommen Speicherplatz! Ein Hosting-Anbieter bietet diesen Platz auf seinen Servern an. Er stellt quasi seinen Speicher bzw. „Webspace“ zur Verfügung, damit euer Blog über das Internet aufgerufen werden kann. Um euren Blog darzustellen, braucht ihr neben einer Domain und einem Web-Hosting auch ein sogenanntes CMS. 
  • CMS = steht für „Content Management System“ und ist der Sammelbegriff für Software, mit der digitale Inhalte (z.B. Blogs und Blogartikel) bearbeitet und dargestellt werden können. Ein bekanntes Beispiel für ein freies CMS ist WordPress.
  • WordPress = ist ein klassisches „open source“ Content Management System, das vor allem für Blogs verwendet wird. „Open source“ bedeutet, dass jeder zur Weiterentwicklung der Software beitragen kann und sie somit „offen“ für alle ist. Mit WordPress kann nahezu jeder auch ohne Programmierkenntnisse eine funktionierende Webseite erstellen, befüllen und selbstständig bearbeiten.
  • SSL-Zertifikat = steht für „Secure Sockets Layer“. Wenn die Domain eure Adresse ist, so stellt ein SSL-Zertifikat das Schloss dar (passenderweise erkennt ihr eine Webseite mit SSL-Zertifikat auch an dem kleinen Schloss-Symbol vor der Internetadresse in eurem Browser). Ein SSL-Zertifikat sorgt für eine sichere und verschlüsselte Datenübertragung im Internet. 

Wenn ihr also möchtet, dass euer Blog unter „blogname.de“ oder „blogname.com“ erreichbar sein soll und ihr die volle Kontrolle über den Aufbau, das Design, Schriftarten und Layouts haben wollt, müsst ihr euch eine Wunsch-Domain überlegen und euch für einen Hosting-Anbieter entscheiden, der eine WordPress-Installation ermöglicht. Habt ihr keine Vorkenntnisse, so ist es am einfachsten, einen Anbieter zu wählen, der ein Komplettpaket inkl. Domain, WordPress und SSL anbietet. 

Quelle: https://www.estugo.de/webhosting/webhosting-2/

Einen WordPress-Blog hosten

Bei ESTUGO, einem Inhaber geführten Unternehmen mit Sitz in Greifswald, bekommt ihr beispielsweise ein Paket namens „CMS Hosting 2.0“, bei dem man eine Domain, Webspace und SSL-Zertifikat in einem bekommt. Für Anfänger im Blogger-Business steht dabei auch ein WordPress-Toolkit zur Verfügung. Mit dem Toolkit installiert, aktiviert und aktualisiert man WordPress, kann Designs wählen und austauschen und sogar ein automatisches Update einrichten. Die Verwaltung erfolgt bei ESTUGO über Plesk. Zusätzlich könnt ihr euch auch eine E-Mail-Adresse passend zu eurer Domain (z.B. info@blogname.de) einrichten. 

Wenn ihr euch nicht sicher seid, ob ihr euren Blog selbst hosten wollt (es ist wirklich nicht schwierig und es lohnt sich!), könnt ihr das Ganze auch erst einmal für 30 Tage kostenlos testen.

Unter diesem Link findet ihr den Testzugang: https://www.estugo.de/30-tage-testen/

Sofern ihr eine WordPress-Installation möchtet, könnt ihr dies direkt unter „Notizen für den Support“ vermerken. 

Quelle: https://www.estugo.de/30-tage-testen/

Schritt für Schritt zur WordPress-Website

Sobald ihr euch für einen Hosting-Anbieter entschieden habt, könnt ihr mit dem „Bau“ eures Blogs beginnen:

  1. Wählt einen Domain-Namen (z.B. blogname.de oder blog-name.de), der nicht zu lang, aber einzigartig ist
  2. Installiert WordPress bei eurem Hosting-Anbieter
  3. Stellt alle Grundeinstellungen ein: z.B. Name der Webseite, Nutzername, Passwort usw.
  4. Verbindet eure Domain mit der WordPress-Installation
  5. Entscheidet euch für ein WordPress-Design (wählt ein vielfach genutztes und mit eurer WordPress-Installation kompatibles Design aus, denn bei einer open-source Software gibt es auch viele Designs, die möglicherweise nicht mehr aktualisiert werden!)
  6. Erstellt als erstes unbedingt ein Impressum (auch Buch-, Nerd- und Gamingblogger brauchen ein Impressum!) und eine Seite für die Datenschutzerklärung 
  7. Erstellt erste Inhalte: z.B. eine Blog-Startseite und eine „Über mich“-Seite
  8. Erstellt ein Menü als Navigation für euren Blog
  9. Erstellt euren ersten Blogartikel (dazu mehr im nächsten Artikel der Reihe „Buchblogger-Handbuch“)
  10. Wenn ihr vorhabt, Kooperationen einzugehen oder Rezensionsexemplare anzunehmen, solltet ihr auch eine Seite mit Hinweisen für Kooperationen & Transparenz einrichten

Die Pflege des WordPress-Blogs

Wenn die Installation gut geklappt hat und euer Blog eingerichtet ist, ist der größte Teil der Arbeit schon getan. Von jetzt an müsst ihr nur noch regelmäßig Blogartikel hochladen und WordPress aktualisieren. Solltet ihr euch für das „CMS Hosting 2.0“ von ESTUGO entschieden haben, ist das besonders einfach: ihr könnt WordPress zentral über Plesk verwalten und einstellen, ob ESTUGO WordPress automatisch aktualisieren soll (würde ich empfehlen) oder ob ihr das manuell übernehmen möchtet. 

Sollten Probleme auftreten, könnt ihr die meisten Lösungen in den verschiedenen WordPress-Foren finden – ein großer Vorteil einer open-source Software. Ansonsten gibt es bei Hosting-Anbietern wie ESTUGO aber auch persönliche Ansprechpartner, denen man ruhig „dumme“ Fragen stellen kann. Wer z.B. mit seinem WordPress-Blog von einem anderen Anbieter oder von einer „blogname.wordpress.com“-Seite wechseln möchte, kann bei ESTUGO den kostenlosen Service in Anspruch nehmen, um alle Daten zu transferieren. 

Denkt dran: Regelmäßig Blogartikel hochladen und WordPress aktualisieren! Foto: Lilli/geek’s Antiques

Kosten eines Blog-Hostings

Last but not least, das Thema Geld: einen Blog zu betreiben kostet ab dem Moment Geld, ab dem man sich für eine eigene Domain entscheidet (Kosten: ca. 1 bis 2 Euro im Monat). Möchte man nur eine Weiterleitung der Domain auf „blogname.wordpress.com“ haben, bleibt es bei den 1 bis 2 Euro pro Monat. Möchte man aber dauerhaft eine eigene Webpräsenz mit eigener Domain und der vollständigen Kontrolle über Design, Aufbau und Layout benötigt man einen Hosting-Anbieter, der den ausreichenden Webspace bietet. Bei ESTUGO kostet das „CMS Hosting 2.0“ lediglich 6,99 Euro pro Monat (inkl. einer eigenen Domain und SSL-Zertifikat!) und ist monatlich kündbar. Im Vergleich zu anderen Anbietern ist das sehr günstig und vor allem frei, da man ansonsten meistens für 1 Jahr an den Anbieter gebunden ist. Ein weiterer Vorteil sind der Sitz und die Server in Deutschland. 

Fazit: einen Hosting-Anbieter nutzen, ja oder nein?

Die Entscheidung, einen Blog mit WordPress bei einem Hosting-Anbieter zu hosten, sollte man nicht davon abhängig machen, ob das Projekt „machbar“ erscheint. Lasst euch nicht davon abschrecken, dass ihr die Webseite selbst „bauen“ müsst. Einen Blog mit WordPress zu erstellen ist wirklich kinderleicht und erfordert keinerlei Vorkenntnisse. Besonders wenn man auf Toolkits und Anleitungen zurückgreifen kann, mit denen man Klick-für-Klick durch die Einrichtung begleitet wird. Für mich überwiegt der Nutzen des „Hostens“: ihr könnt eure Domain und euer Design selbst wählen, eure Daten liegen auf eurem Webspace (im besten Fall bei einem Hoster, dem ihr vertraut), ihr profitiert von der erhöhten Rechenleistung eures Hosting-Anbieters und von den regelmäßigen Back-ups, die durchgeführt werden. Auch wenn ihr euren Blog „nur“ als Hobby betreibt, lohnt sich ein WordPress-Hosting bei einem geeigneten Anbieter meiner Meinung nach immer. 

Im nächsten Artikel der Reihe „Buchblogger-Handbuch“ werden wir uns anschauen, wie ihr euren ersten Blogartikel verfasst und hochladet. 

Weiterführende Informationen:

Kostenloser Test für 30 Tage: https://www.estugo.de/30-tage-testen/ (Hinweis: Eine Kündigung ist nicht notwendig, da sich das Angebot automatisch deaktiviert.)

Zur Website von ESTUGO: https://www.estugo.de

Web-Hosting mit ESTUGO: https://www.estugo.de/web_hosting/cms-hosting/

Dieser Beitrag ist ein Teil der Reihe „Buchblogger-Handbuch“, in der es um die Grundlagen des Bloggens für Buchbloggerinnen und Buchblogger sowie Nerd- und Gamingblogger geht.  In weiteren Artikeln (buchblogger-handbuch.de) erkläre ich die Grundlagen des Bloggens in der Literaturbranche, zeige euch verschiedene Jobs, in denen Buchblogger mit ihren Skills arbeiten können und helfe euch bei der Entwicklung von Konzepten und Redaktionsplänen.

Wenn euch meine Arbeit gefällt, würde ich mich freuen, wenn ihr auch einmal auf meiner Patreon-Seite vorbeischaut: patreon.com/thegeekishbarn. Dort könnt ihr mich unterstützen und Teil des Patronus-Ordens werden. Im Gegenzug bekommt ihr meinen unendlichen Dank und exklusiven Content, den ich nur für Patreon produziere (u.a. Märchen, Podcasts und Behind the Screens!).

Der Beitrag ist als Werbung gekennzeichnet, da er in Zusammenarbeit mit ESTUGO entstanden ist. 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.