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Bücher | Adventskalender – 24 Fenster voller Buchtipps zu Weihnachten

Den kompletten Dezember über gab es weihnachtliche, gemütliche, feel-good Herzensbuchtipps auf dem Buchclub-Instagram-Account – vorgestellt von unseren Buchclub-Mitgliedern. Wer den Tipp gegeben hat, wurde (und wird) nicht verraten und außer mir wusste auch niemand welche Bücher in welcher Reihenfolge auftauchen werden. 

Zum Nachlesen, Nachschmökern und als Erinnerung gibt es hier noch einmal alle Buchtipps in der Übersicht:

„Der magische Adventskalender“ von Jan Brandt
 
Jonas Klassen versteht den ganzen Trubel um Weihnachten nicht und zieht sich zurück. Doch pünktlich zum Beginn der Weihnachtszeit findet er vor seiner Tür einen seltsamen Kasten mit 24 Türen und Symbolen, mit deren Hilfe er seine Umgebung etwas besser kennenlernt und ein wunderbares Abenteuer erlebt.
 
Nicht nur als Geschichtenadventskalender ein tolles Buch, ideal zum Vorlesen und sich vorlesen lassen!

„Love, Simon“ von Becky Albertalli

„Love, Simon“ ist ein leichtherziges und mitreißendes Buch über Liebe, Freundschaft und Anderssein. Ich hatte so viel Freude beim Lesen und es war für mich ein Highlight des Jahres.

„Der Bär und die Nachtigall“ von Katherine Arden

Ich finde ja, die Adventszeit ist immer eine gute Zeit für Märchen. Und Märchen in denen Schnee und Winter vorkommen, passen dann noch umso besser.

Bei diesem Buch handelt es sich um eine Adaption russischer Märchen.Die Familie von Pjotr Wladimirowisch lebt weit draußen im Norden von Rus. Die Winter sind kalt und lang, die Sommer kurz. Das Leben hier anstrengend.

Pjotr liebt seine Frau Marina, die bei der Geburt ihrer jüngsten Tochter stirbt. Aufgezogen wird die kleine Wasja von der alten Amme. Trotzdem können sie alle ein zufriedenes Leben führen, bis der Vater noch einmal heiratet. Seine junge Frau, Anna Iwanowa wäre lieber ins Kloster gegangen als zu heiraten, denn nur in der Kirche fühlt sie sich vor Dämonen sicher. Die wilde, unbändige Stieftochter, die sich so gar nicht einfügen will, ist ihr ein Dorn im Auge. Und auch sie kann die Geister sehen, die Anna für Dämonen hält. Und sie allein sieht die dunklen Wolken, die am Horizont aufziehen und ihre Heimat bedrohen.

Ein wirklich schönes Märchen, das mich auch an den ein oder anderen Märchenfilm erinnert, die früher in ARD oder ZDF gezeigt wurden.

„Der Weihnachtosaurus“ von Tom Fletcher

Ein kleiner Junge wünscht sich vom Weihnachtsmann einen echten Dinosaurier. Und am Nordpol finden die Elfen ein Dinosaurierei…

Eine Geschichte über Freundschaft und die Macht von Wünschen.

„A Winter’s Promise“ von Christelle Dabos

Ein Coverkauf von vor zwei Jahren, den ich dann über Weihnachten verschlungen habe. Erst später habe ich erfahren, dass die Reihe eines der absoluten Favoriten des Buchclubs ist. Ich selbst finde die zauberhafte Stimmung und Welt so schön winterlich, also zumindest für mich genau das Richtige für die Weihnachtszeit!

„Ruprechts großer Rutentest“ von Christian von Aster

Der Dezember bietet jetzt endlich mal die Gelegenheit, euch dieses Buch vorzustellen: immerhin ist es „eine halbbesinnliche Sammlung beinahe weihnachtlicher Geschichten“. Wer auch Weihnachten gern mit ein bisschen Humor nimmt, hat an dieser kleinen Sammlung mit Sicherheit seinen Spaß.

Von der Entführung des Weihnachtsmannes, über die Wild-West-Weihnacht bis zur Geschichte was Weihnachten und Graf Dracula miteinander zu tun haben, ist alles dabei. Für Fans des etwas schrägeren Humors auf jeden Fall empfehlenswert. Bestimmt auch für Weihnachtsmuffel geeignet oder für Teenager, die schon viel zu erwachsen für weihnachtliche Märchenstunden unterm Tannenbaum sind.

„Morgen, Findus, wird’s was geben“ von Sven Nordqvist

Dieses Buch ist eins meiner all time favourites! Ich besitze es schon seit ich ein Kind war und lese es heute noch genauso gerne wie damals. Eine Geschichte, die die Vorfreude auf Weihnachten so richtig anschürt, und einfach nur ein warmes, wohliges Gefühl verbreitet.

„Die unendliche Geschichte“ von Michael Ende

Innerhalb des Buchclubs wurde Vergangenes Jahr in etwas kleinerer Runde Michael Endes „Die unendliche Geschichte“ gelesen – das Buch hat nämlich 25 Kapitel und eignet sich somit hervorragend als Adventskalender. Abgesehen von der passen Kapitelzahl passt diese Geschichte herrlich in die kalte, gemütliche Jahreszeit, wenn man, eingemummelt in eine Decke und dem favoritisierten Heißgetränk in der Hand, Bastian, Atréju und Fuchur auf ihrem Abenteuer in und durch Phantásien begleitet.

„Rabenmond – Der magische Bund“ von Jenny-Mai Nuyen

Dieses Buch schreit mit seiner Atmosphäre gerade so Winter und auch der Ort, in dem Mion und Lyrian aufeinander treffen und sich die Geschichte entfaltet, heißt Wynter. Ich mochte dieses Buch gerne, mit der schönen, melodischen Erzählweise von Jenny-Mai Nuyen. Wer aber ein Wohlfühlbuch für die vorweihnachtliche Zeit möchte, lässt lieber die Finger von weg 😅

„Winterhaus“ von Ben Guterson

Elizabeth fristet ihr Dasein als Waise bei ihrer geizigen Tante und Onkel. Durch rätselhafte Umstände ist es ihr erlaubt worden, die Weihnachtsferien im prächtigen Hotel Winterhaus zu verbringen, wo sie schon bald magische Abenteuer bestehen muss. Kann sie das Hotel gemeinsam mit ihrem neuen Freund Freddy retten?

Ein süßes Kinderbuch mit tollen Illustrationen in phantastischer Umgebung.

„Das Weihnachtsgeheimnis“ von Jostein Gaarder

Eine zauberhafte Geschichte, die man sowohl als Adventskalender (also in 24 Türchen) lesen kann, aber auch am Stück. Joachim hätte so gerne einen Adventskalender. Aber leider sind alle ausverkauft – bis auf einen richtigt alten, den er gemeinsam mit seinem Vater im Schaufenster eines Buchhändlers entdecken. Zu Hause öffnet Joachim das erste Adventskalendertürchen, und ein winziger, eng beschriebener Zettel fällt heraus. Die Geschichte, die er darauf entziffert, erzählt von einer Reise…

„Hinter verzauberten Fenstern“ von Cornelia Funke

Eines meiner Lieblingsbücher, wenn es um Weihnachten geht! Julia ärgert sich, weil ihr kleiner Bruder Olli von Mama einen viel besseren Adventskalender bekommen hat. In seinem ist Schokolade und ihrer ist nur ein dummer Papieradventskalender mit einem Haus drauf. Doch als Julia nicht widerstehen kann und das erste Türchen öffnet, entdeckt sie, dass der Kalender bewohnt ist!

„A Christmas Carol“ von Charles Dickens

Wer kennt ihn nicht – den wahren Grinch noch bevor es den Grinch überhaupt gab? Mr. Scrooge! Die Geschichte wurde schon so oft adaptiert, dass ich zum Inhalt vermutlich nicht viel sagen muss. Es lohnt sich aber (immer) einen Klassiker auch mal im Original zu lesen. Und „A Christmas Carol“ ist einfach der perfekte Klassiker für die Weihnachtszeit.

„Der Fuchs hat seine lieben Nöte beim Halleluja auf der Flöte“ von Cornelia Boese und Elsa Klever

Der inoffizielle Preis für das wohl niedlichste Weihnachtsbuch geht ohne große Konkurrenz an den Fuchs, seine Flöte und all die anderen Tiere aus dem Weihnachts-ABC. Mit den fantasievollen Reimen und wunderschönen Illustrationen können Kinder (und Erwachsene!) spielerisch das Alphabet erkunden. Ein Lama schmückt sich mit Lametta, sechs Boxer machen sich auf den Weg nach New York und die Vögel knuspern Vanillekipferl. Ich liebe es!

„Guardians of the Childhood“ (5 Bände) von William Joyce

Die meisten kennen sicherlich den Film „Die Hüter des Lichts“, in dem der Weihnachtsmann, der Osterhase, der Sandmann, die Zahnfee und Jack Frost gemeinsam die Welt retten! Aber kennt ihr auch die Bücher, die als Vorlage für diese Geschichte dienten? Wenn nein, wird es höchste Zeit. Stellvertretend für die 5 Bände seht ihr hinter dem Fenster Jack Frost in einer tollen Illustration auf „seinem“ Einzelband, denn jeder der Hüter hat seine eigene Origin-Story, die in den jeweiligen Büchern erzählt wird. Leider gibt es von den toll-illustrierten Büchern bisher nur die ersten 3 Bände, alle 5 Bücher zusammen in einer „normalen“ Version gibt es aber auch im Schuber 😊

„The Last Unicorn“ von Peter S. Beagle

Wer kennt diese melancholische und doch so schöne Geschichte nicht? Für mich gehört diese einfach zu Weihnachten ✨

„Hogfather“ von Terry Pratchett

Der Schneevater („Hogfather“) ist verschwunden und Susanne Sto Helit macht sich daran, das Rätsel um sein Verschwinden zu lesen – derweil ihr Grovater, TOD persönlich, für ihn einspringt… Im Juni hat der Buchclub bereits Bekanntschaft mit der Scheibenwelt und TOD machen dürfen. Pratchett geht immer – und im Winter mit einem quasi-Weihnachtssetting liest es sich natürlich besonders gut!

„Der Nachtzirkus“ von Erin Morgenstern

Ein Traum vom Möglichen und Unmöglichen, von Zauber und Magie, der sich gerade so am Rande unserer Sicht in der Welt versteckt und doch zu entdecken ist, wenn man nur daran glaubt. Für mich vollkommener Winterzauber 💕

„Das Wunder von R“ von Francesca Cavallo

Francesca Cavallo hat ein gänzlich wundervolles, diverses Weihnachtsmärchen verfasst mit jeder Menge starker Charaktere und der ein oder anderen wichtigen Botschaft zwischen den Zeilen. Die Illustrationen sind wunderschön und unterstreichen besagte Messages noch mal zusätzlich. Eine Lektüre, bei der es einem so richtig schön warm ums Herz wird und von der es eigentlich viel, viel mehr geben müsste.

„Stardust“ von Neil Gaiman

Stardust ist wie ein kleines Wohlfühlmärchen über die wahre Liebe und was es heißt seine Träume zu jagen. Die Charaktere sind durchweg einfach nur großartig und herzlich und ich erinnere mich an einige amüsante Stellen.

Hinter dem 21. Fenstertürchen verbirgt sich eine Geschichte, die so weihnachtlich toll ist, dass sie gleich 2 Mal vorgeschlagen wurde 😊 Besonders spannend sind die beiden Eindrücke, weil eine Tippgeberin das Buch schon gelesen hat und die andere Tippgeberin nicht!

„Die Schneeschwester“ von Maja Lunde

Meinung 1:
Dieses Buch liegt auf meinem weihnachtlichen Lesestapel für dieses Jahr. Ich kann also noch nicht viel dazu sagen, außer dass die Geschichte ans Herz gehen soll und ich mich beim Durchblättern direkt in die wundervollen Illustrationen von Lisa Aisato verliebt habe. Ich bin sehr gespannt und in weihnachtlicher Vorfreude.

Meinung 2:
„Die Schneeschwester“ von Maja Lunde erzählt die berührende, lebensbejahende und einfach bittersüße Geschichte von Julian und Hedvig. Sie handelt von Weihnachten und Winter, von heißer Schokolade, einer verwunschenen Villa, von Scherz, Tod und Verlust – aber auch von Liebe, Freundschaft und Hoffnung, dass einem von Seite zu Seite wärmer ums Herz wird. Das i-Tüpfelchen sind Lisa Asiatos wunderschöne Illustrationen, die die ganzen empfundenen Emotionen beim Lesen noch mal unterstreichen.

nachdem sie mich erst anschwärzten
zogen sie mich dann durch den kakao
um mir schließlich weiß machen zu wollen
es sei vollkommen unangebracht
– schwarz zu sehen
“exotik”

„Blues in schwarz weiss“ von May Ayim

Eine wunderschöne Gedichtsammlung der afrodeutschen Lyrikerin May Ayim. Sie schrieb über Liebe, aber auch sozialkritisch über ihr Leben als Schwarze in Deutschland. May ist schon vor 25 Jahren verstorben, aber ihre Gedichte könnten nicht aktueller sein.

„Das Mädchen und der Winterkönig“ von Katherine Arden

Eine schöne russische Märchenadaption, die damit perfekt in die Weihnachtszeit passt.
Ich fand den Vorgänger „Der Bär und die Nachtigall“ schon sehr schön und habe mich total darauf gefreut, die Geschichte von Wasja weiter zu lesen.

Wasja muss nun ihr Dorf, das sie in Teil 1 gerettet hat, verlassen weil sie dort als Hexe angesehen wird.
Im wilden, einsamen Rus gibt sie sich als Mann aus um unbehelligt mit ihrem Hengst Solowej durch das Land ziehen zu können. Dabei stößt sie auch auf Spuren von Banditen auf deren Jagd sich auch ihr Bruder mit seinem Fürsten begeben hat. Und der Fürst findet Gefallen an dem unerschrockenen Jungen auf seinem stürmischen Pferd. Aber Wasja kann ja nicht ewig unerkannt als Junge leben…

Mir hat die Geschichte wieder total gut gefallen. Das Ende war mir allerdings etwas zu offen und Wasja mir manchmal etwas zu leichtsinnig. Ich freue mich aber schon sehr auf den letzten Teil der Trilogie. Von mir gibt es 4 von 5 ⭐.

„Weihnachten auf der Lindwurmfeste“ von Walter Moers

Der berühmte zamonische Schriftsteller Hildegunst von Mythenmetz nimmt uns mit zur Lindwurmfeste, um uns von „Hamoulimepp“, einem winterlichen Fest ähnlich unserem Weihnachten zu erzählen.

Rostige Gnome und feuerloses Feuerwerk… ein Muss für alle Zamonienfans!

Digitaler Büchertisch

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Wir hoffen, dass euch unsere buchige Weihnacht gefallen hat. Vielen Dank an alle Mitglieder, die so schöne Texte zu ihren liebsten Büchern geschrieben haben.

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