Über die Autorin

Lilli Immel wurde 1988 in Mittelhessen geboren und studierte in Münster und Hagen Kunstgeschichte, Philologie, Wirtschaftswissenschaften und Neuere Deutsche Literatur im medienkulturellen Kontext. Während des Studiums absolvierte sie ein Volontariat in der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit und war als Übersetzerin tätig. Seit Dezember 2017 bloggt sie auf geeksantiques.de über Bücher, Fandom und Nerdkultur und arbeitet als selbstständige Journalistin, Texterin und Konzepterin.

Als Autorin veröffentlicht sie phantastische Kurzgeschichten und Romane. Im kommenden Jahr soll ein Sachbuch folgen.

Das Schreiben entdeckte sie bereits in ihrer Kindheit für sich. Die ersten Kurzgeschichten dienten vor allem dazu, jüngere Geschwister und Nachbarskinder am Lagerfeuer das Fürchten zu lehren.

Sie liebt Fantasy und alte Bäume, den Winter, Kaffee, Sprachen und Märchen. Ihre größten Vorbilder der klassischen Phantastik sind C.S. Lewis und J.R.R. Tolkien. Unter den zeitgenössischen Schriftstellern haben es ihr vor allem James A. Owen, Tad Williams, Marie Brennan, Christelle Dabos und Jostein Gaarder angetan.

Wo kann ich die Geschichten lesen?

Aktuell arbeitet Lilli Immel an ihrem ersten Kinderbuch (2019), einer Kurzgeschichte (2019) und einem Urban Fantasy Roman (2020).

Die Geschichten sollen – hoffentlich in nicht allzu ferner Zukunft – ihre Heimat in einem passenden Verlag finden. Bis dies geschieht, gibt es einzelne  Kapitel und Kurzgeschichten auf Wattpad und dem Blog geeksantiques.de. Für die Weihnachtszeit ist außerdem eine besondere literarische Überraschung geplant.

Wer am Schreibprozess teilhaben möchte, sollte regelmäßig auf Instagram (@geeksantiques) vorbeischauen oder die Beiträge auf dem Blog verfolgen.

 

Kurzgeschichte Nachtschrei

„Nacht für Nacht wurde sie durch einen markerschütternden Schrei aus dem Schlaf gerissen. Immer zur gleichen Uhrzeit – 1 Uhr nachts – und immer mit derselben tiefen Angst, die der Schrei in ihr auslöste. Er klang weder ganz menschlich, noch kannte sie ein Tier, das einen solch leidvollen Laut von sich geben konnte. Zu Anfang hatte sie die Katzen der Nachbarn im Verdacht. Doch der Schrei erklang mehrmals in jeder Nacht und die Quelle schien sich mit jeder Wiederholung zu nähern…“

Kinderbuch Freya Fuchs

„Es begab sich aber zu der Zeit, dass eine einsame Füchsin in der Neujahrsnacht hinauf zu den Sternen blickte und sich fragte, ob das magische Glitzern am Himmel wohl der Schnee sein könnte, den sie so schmerzlich vermisste. Sie sehnte sich nach dem kühlen Geruch, den wirbelnden kleinen Flocken, die um seine Schnauze tanzten und dem Knirschen, das ihre kleinen Pfoten auf der Schneedecke erzeugten. Sie vermisste die lustigen Spuren, die die Mäuse im Schnee hinterließen, wenn sie zu ihren Erdlöchern eilten.“